Allgemein

Bewerbung um einen Listenplatz

Liebe Freundinnen und Freunde,

auf welcher Erde wollen wir leben?

Seit 13 Monaten habe ich das Gefühl, dass wir im Corona-Tunnel kein Licht sehen. Sind im kommenden Herbst große Teile der Bevölkerung geimpft? Oder kommt eine neue Virusmutation? Nach der Pandemie ist vor der Pandemie.

Wenn wir den Wissenschaftlern glauben, stehen wir sehr bald vor der nächsten Pandemie. Doch wer will das hören? Sehnen wir uns alle doch nach der Vor-Corona-Zeit. Aber wollen wir auch etwas verändern? Oder schalten wir einfach den Turbo wieder ein, wenn die Phase der Abwägung zwischen Gesundheit und ökonomischen Interessen der Konsum wieder an die erste Stelle rückt?

Liebe Freundinnen und Freunde,

diese Diskussion prägt diesen Samstagmorgen der Landesdelegiertenkonferenz in der Presse in Oberschwaben. Doch längst wissen wir alle in unserem Inneren: „So kann es nicht weiter gehen!“

Bleiben wir mal bei der Corona-Pandemie. Sie ist menschengemacht und war absehbar. Die Experten sind sich weitgehend einig, sie ist eine direkte Folge von Umweltzerstörung, Urbanisierung und höchstwahrscheinlich auch des Klimawandels. Wir Menschen tragen durch unser Verhalten zum wesentlichen Teil dazu bei, dass sich Infektionskrankheiten von Tier zu Menschen übertragen. Ja, diese Zoonosen gibt es schon länger, aber wir Menschen dringen immer weiter in die Lebensräume von Wildtieren vor, holzen Urwälder ab, versiegeln Flächen und zerstören Habitate. Die Folgen liegen auf der Hand. In den kommenden Jahren werden noch viel mehr Krankheiten von Tieren auf den Menschen übertragen.

Wir alle haben es also in der Hand – kommen wir vom Denken ins Handeln! Unsere Art zu leben hat ihre Kehrseite. Die Folge unseres Wirtschafssystems ist der enorme Verbrauch von Raum, Energie und Rohstoffen. Für mich ist das Konsumkapitalismus. Wir können Konsum nicht mit Menge und Größe gleichsetzen. Ich will in einer intakten Umwelt leben, mir gute Lebensmittel und fair produzierte Kleidung leisten können und selbstverständlich auch bewusst reisen.

Ändern wir also etwas! Unser Wirtschaftssystem steht auf jeden Fall nicht still, bis wir weitere 30 Jahre darum gestritten und schließlich geeinigt haben, welche minimalen Veränderungen wir uns leisten wollen.

Ich will die Verantwortung und Chance nutzen, Veränderungen eine bewusste Richtung zu geben. Zentrale Aufgabe für eine Nachhaltigkeitsgesellschaft liegen im Wirtschafts- und Finanzbereich. Nicht nur Zahlen regeln die Welt und unsere Beziehungen. Lasst uns genau hinschauen, gemeinwohlorientierte Werte weiterentwickeln und gemeinsam und demokratisch gestalten.

Dafür brauchen wir eine starke GRÜNE Landesgruppe aus Baden-Württemberg in Berlin.

Als Sprecherin unserer Landesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft, Finanzen und Soziales bringe ich viel Wissen, Begeisterung für Politik und vielfältige persönliche und berufliche Erfahrungen und Sichtweisen mit.

Deshalb bitte ich Euch um Euer Vertrauen, Eure Unterstützung und um Eure Stimme bei der Listenaufstellung für die Bundestagswahl in der zweiten Hälfte der Landesliste.

Herzlichen Dank

Eure Ina

www.ina-schultz.de

https://www.facebook.com/Ina.Schultz.Hohentengen

https://www.instagram.com/ina_schultz/

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